Lieder begleiten Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten: als Wiegenlied, Volkslied, Gebet, Liebeslied oder Erinnerung. Sie verbinden Menschen, erzählen Geschichten und tragen persönliche Erfahrungen in sich.
Im re:start-Konzert in der Christuskirche bringen junge Musiker*innen der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg und der Hochschule für Musik Karlsruhe gemeinsam mit weiteren Künstler*innen des Heidelberger Frühling Liedfestival diese Vielfalt zum Klingen. Zu erleben sind Kunstlieder, Volksliedbearbeitungen, Improvisationen und Loblieder – mit Musik von gestern bis heute, von F. Mendelssohn Bartholdy, J. Brahms, C. Schumann bis V. Miškinis und J. Runestad.
Bereits im Vorfeld waren Studierende beider Hochschulen mit verschiedenen Gruppen aus der Heidelberger Weststadt auf Spurensuche: in Schule, Kita, Seniorenheim und Nachbarschaft. Welche Lieder tragen Menschen in sich? Welche Melodien erinnern an Kindheit, Trost, Gemeinschaft oder besondere Lebensmomente? Wann wird gesungen und warum eigentlich? Ausgangspunkt war dabei immer das Lied als etwas zutiefst Menschliches und Verbindendes und als Anlass, sich zu begegnen und Erinnerungen zu teilen. Viele dieser ganz persönlichen Erzählungen, Erinnerungen und Lieder fließen in unterschiedlichen Formen in das Konzertprogramm ein. Ein vielfältiger musikalischer Nachmittag aus der Weststadt, mit Liedern, Stimmen und Geschichten aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten.
Menschen aus der Weststadt und aus ganz Heidelberg, Festivalpublikum und Neugierige sind eingeladen, diesen musikalischen Begegnungsraum vor, während und nach dem Konzert mitzuerleben – und vielleicht auch selbst den ein oder anderen Ton mitzusingen.







