Im Gebäude der Hochschule befinden sich 8 Üborgeln (Dispositionen siehe unten), 8 Flügel (2 Bösendorfer, 3 Yamaha, 1 Grotrian Steinweg, 1 Seiler, 1 Schulze-Pollmann), 5 Klaviere und zwei Cembali (Nagel, Michael Walker).
Außerdem stehen zahlreiche weitere Orgeln in Heidelberg und Umgebung, darunter diejenigen der Peterskirche (Klais 1984 / 2007), der
Christuskirche (Walcker 1903/1954), der Heiliggeistkirche (Steinmeyer 1981 / Lenter 1997) und der Stadthalle (Voit 1903, originalgetreu restauriert von Vleugels 1993) zu bestimmten Zeiten zum Unterricht bzw. Üben zur Verfügung. Die Dispositionen von einigen dieser Instrumente sind unten angegeben. Alle Photos sind stark komprimiert. Durch Anklicken erhält man die schärferen und größeren Versionen.
Peterskirche Heidelberg (J. Klais,
Bonn, 1984, renoviert 2007)
Mechanische Traktur (auch Koppeln). Manuale C-g3, Pedal C-f1. Radialpedal. 8000 Setzerkombinationen (dekadisches System 1000 - 8999). Die Register des Pedals und des Hauptwerks (Nummern 1-22) befinden sich links von den Manualen, die Register des Schwellwerks und des Brustwerks (Nummern 23-44) rechts. Unter dem I. Manual befinden sich von links nach rechts die Druckknöpfe S (Setzer), 0-4, Sequenzer rückwärts, Sequenzer vorwärts, 5-9, R (Rücksteller). Fußhebel über dem Pedal: III/I, II/I, III/P, II/P, I/P, Sequenzer vorwärts, Schwelltritt II, Schwelltritt III, Sequenzer rückwärts, Sequenzer vorwärts. Außerdem sind auf beiden Seiten des Spieltischs seitlich neben den Registerzügen für den Registranten die Sequenzerschalter vorwärts und rückwärts angebracht. Photo: Fa. J. Klais Orgelbau.
Christuskirche Heidelberg (E.F. Walcker, 1903, Umbau 1954 als op. 1085)
| Pedal
1 Prinzipalbaß 16'
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Hauptwerk
(I. Manual) 13 Grobgedackt 16'
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Positiv
(III. Manual) 25 Rohrflöte 8'
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Schwellwerk
(II. Manual) 33 Gemshorn 8'
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Elektro-pneumatische Kegelladen. Manuale C-g3, Pedal C-f1. Die Registerwippen verlaufen in einer Reihe über die gesamte Spieltisch-Breite, wobei sich die Register des Pedals links neben den Manualen, die Register des Hauptwerks über der linken Hälfte des III. Manuals, die Positiv-Register über der rechten Manual-Hälfte und die Register der Schwellwerkes rechts neben den Manualen befinden. In der ersten Reihe über den Handregister-Wippen sind die Freien Kombinationen 1 (orange, links) und 2 (rot, rechts), darüber die Fr.Komb. 3 (gelb). Auf der linken Spieltischseite unter den Pedalregistern sind die "Fr.Pd.Umsch." I und II (beide grün). Auf der rechten Spieltischseite unter den Registern des Schwellwerks sind die Koppeln für die Freien Kombinationen in der Reihenfolge Pos./SW, Pos./HW, SW/HW, Pos./Ped., SW/Ped., HW/Ped., daneben die 1954 entfernten und nachträglich wieder-eingebauten Oktavkoppeln Super SW/HW (rot) und Sub SW/HW (weiß). Unter dieser Reihe mit Koppeln befinden sich noch Einzelabsteller für alle Zungen. Unter dem I. Man. sind folgende Druckknöpfe: Fr.Pd.Kb.I, Fr.Pd.Kb.II, Fr.Komb.1-3, Organo pleno, Tutti, Gen.-Tutti, Handreg. ab, Zungen ab, Man. 16' ab. Koppeln für die Handregister werden durch Fußpuffer links von der Spieltisch-Mitte geschaltet: obere Reihe v.l.n.r.: Pos./SW, Pos./HW, SW/HW; untere Reihe: Pos./Ped., SW/Ped., HW/Ped. Knapp rechts von der Mitte befinden sich die Crescendo-Walze, der Schwelltritt sowie der Fußpuffer "Walze ab". Seit 1954 erlaubt es ein versteckt unter dem I. Man. angebrachter Druckknopf, die Oktavkoppeln stillzulegen und so deren Gebrauch durch Unkundige zu unterbinden.
Das Photo stammt aus der Zeit vor der ersten in den 1930er Jahren vorgenommen Kirchenrenovierung.
In einem großangelegten Restaurierungs-Projekt soll dieses Instrument voraussichtlich 2009 wieder weitgehend in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.
Friedenskirche Heidelberg-Handschuhsheim(E. F. Walcker)
| Pedal
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Rückpositiv
(I. Manual) 12 Tremulant
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Hauptwerk
(II. Manual) 21 Helle Trompete 8'
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Schwellwerk
(III. Manual) 31 Tremulant
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Koppeln
44 Rp/Hw (elektr.)
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Vorsatzleiste unter dem I. Manual:
FrKomb I, FrKomb II, FrKomb III, Org. Pleno, HR ab, Zungen ab
Mechanische Traktur. Manuale C-g3, Pedal C-f1. Radialpedal. Alle Handregister auf der linken Seite des Spieltischs. Freie Kombinationen I (weiß), II (rot) und III (blau) werden auf der rechten Spieltischseite an einem zu den Handregistern spiegelbildlichen Tableau eingestellt.
Heiliggeistkirche Heidelberg
(Steinmeyer 1981, op. 2354, Renovation und Neu-Intonation: Lenter 1997)
| Schwellwerk
(III. Manual) (oberste Reihe:) 1 Pommer 16' 2 Schwellprinzipal 8' 3 Gedackt 8' 4 Salicional 8' 5 Vox coelestis 8' 6 Oktave 4' 7 Rohrflöte 4' 8 Nasat 2 2/3' 9 Schweizerpfeife 2' 10 Terz 1 3/5' 11 Septnone 2fach 1 1/7' 12 Mixtur 3-4fach 1' 13 Röhrenglocken G-g' (2. Reihe:) 14 Bombarde 16' 15 Trompete Harm. 8' 16 Spanische Trompete 8' 17 Hautbois 8' 18 Tremulant -14 (Absteller) -15 (Absteller) -16 (Absteller) -17 (Absteller) |
Positiv
(II. Manual) (3.Reihe:) 19 Rohrgedeckt 8' 20 Viola da Gamba 8' 21 Quintade 8' 22 Suavial 8' 23 Spillflöte 4' 24 Ital. Prinzipal 4' 25 Oktave 2' 26 Waldflöte 2' 27 Larigot 1 1/3' 28 Sifflöte 1' 29 Scharff 4fach 2/3' 30 Hültze Glechter (Xylophon) f-c'''' (4. Reihe:) 31 Dulzian 16' 32 Cromorne 8' 33 Regal 8' 34 Tremulant -31 (Absteller) -32 (Absteller) -33 (Absteller) 35 Koppel III-II (rechts vom Spieltisch:) 104 Suboktavkoppel III-II 105 Superoktavkoppel III-II |
Hauptwerk
(I. Manual) (5. Reihe:) 36 Großgedeckt 16' 37 Praestant 1-2fach 8' 38 Bourdon 8' 39 Rohrflöte 4' 40 Oktave 4' 41 Quinte 2 2/3' 42 Superoktave 2' 43 Kornett 2-5fach 2 2/3' 44 Mixtur 5-6fach 1 1/3' 45 Zundel (Terzzimb.) 3f. 1/3' (6. Reihe:) 46 Trompete 16' 47 Trompete 8' 48 Bärpfeife 8' -46 (Absteller) -47 (Absteller) -48 (Absteller) 49 Koppel III-I 50 Koppel II-I (rechts vom Spieltisch:) 101 Suboktavkoppel III-I 102 Superoktavkoppel III-I |
Pedal
(7. Reihe:) 51 Untersatz 32' 52 Prinzipal 16' 53 Subbaß 16' 54 Großquinte 10 2/3' 55 Oktavbaß 8' 56 Salicetbaß 8' 57 Tenorbaß 4' 58 Spitzflöte 4' 59 Nachthorn 2' 60 Rauschquinte 2f. 6 2/5'+5 1/3' 61 Hintersatz 4fach 2 2/3' 62 Obertöne 3fach 3 1/5' 63 Röhrenglocken (Transm. aus III) (8. Reihe:) 64 Posaune 16' 65 Trompete 8' 66 Zink 4' 67 Clarine 2' -64 (Absteller) -65 (Absteller) -66 (Absteller) -67 (Absteller) 68 Koppel III-Ped 69 Koppel II-Ped 70 Koppel I-Ped (rechts vom Spieltisch:) 106 Superoktavkoppel II-Ped |
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(Vorsatzleiste unter I. Manual:)
SE I-P A - H SQ III-I II-I 1 - 8 SQ GT GS "0" | ||||
(Fußpuffer:)
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Mechanische Schleiflade mit elektrischen Koppeln. Die Orgel steht auf der Nordseite des Chores zu ebener Erde. Die Register und Normalkoppeln sind als Druckknöpfe mit Lämpchen auf der linken Spieltischseite angeordnet. Auf der rechten Spieltischseite finden sich die Druckknöpfe für die Oktavkoppeln, ein Umschalter "65-128" für die obere Hälfte der Setzerkombinationen sowie ein Schlüsselschalter zum Umschalten zwischen den Setzern I und II (die jeweils über 128 Kombinationen zu 2 Hälften à 8 Serien A-H mit Einzelkombinationen 1-8 verfügen). Außerdem sind auf der rechten Seite zwei (mechanisch mit den entsprechenden Fußtritten korrespondierende) Handhebel zur Bedienung von Schweller und Crescendo durch einen Registranten. Die etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus praktisch, bezeichneten Fußpuffer korrespondieren mit den Druckknöpfen 71-82.
Stadthalle (Kongreßhaus) Heidelberg
(H. Voit & Söhne Durlach 1903, op. 930)
| Pedal
(obere Reihe links) 61 32' Untersatz
(mittlere Reihe links)
|
I. Manual
(links über IV. Man.) 1 16' Prinzipal
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II. Manual
(rechts über IV. Man.) 18 4' Hoboe
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III. Manual
(obere Reihe rechts) 33 16' Quintatön
IV. Manual (mittlere Reihe rechts)
|
Elektro-pneumatische Taschenladen. Manuale C-a3, Pedal C-f1. Über den Registerwippen befinden sich nebeneinander die Freien Combinationen I (links, weiß) und II (rechts, rot). In der unteren Reihe links neben den Manualen befinden sich die Koppeln für die Freien Combinationen in der Reihenfolge
IVxI, IIxIII, IxIII, IxII, P.xVI, P.xIII, P.xII, P.xI.
Trotz der etwas irreführenden Nomenklatur handelt es sich hierbei um Normal-Koppeln, also III/I, III/II usw. Unter diesen befinden sich noch Druckknöpfe für die Pedal-Koppeln in der Hand-Registrierung: PxVI, PxIII, PxII, PxI.
In der unteren Reihe rechts neben den Manualen befinden sich die Knöpfe "Koppeln aus Walze" in der Reihenfolge:
IVxI, IIIxII, IIIxI, IIxI, IxP., IIxP., IIIxP., IVxP.
Unter dem I. Manual befinden sich die Druckknöpfe:
| Sub IIIxI | Super IIIxI | Sub IIxI | Super IIxI | Super I | IVxI | IIIxII | IIIxI | IIxI | Freie Comb. I | Freie Comb. II | H.Reg. ab | Walze ab | Zungen ab | P. Pedal ab | Zungen Tutti | Labial Tutti | Tutti |
| P.IV | P.III | P.II | P.I | General Koppel | Walze | General Tutti | General Schweller | III. Man. Schweller | P.xII |
Hörsaal 15 (Alfred Führer, Wilhelmshaven, 1987)
| II. Manual / Pedal
1 Quintadena 8'
|
I. Manual
7 Principal 8'
|
Stimmung nach A. Werckmeister III. Vorbild für die Spielanlage dieser Orgel ist die Christian-Vater-Orgel in Wiefelstede/ Oldenburg. Eine ähnliche Spielanlage hatte auch J. S. Bachs Orgel in Arnstadt. Umfang der Manuale aber erweitert auf C-g3, Pedal C-f1.
Hörsaal 16 (Friedrich
Weigle, Echterdingen, 1981, op. 1350)
| Schwellwerk
(III. Manual) 1 Quintade 16'
|
Positiv
(II. Manual) 13 Holzgedeckt 8'
19 III/II |
Hauptwerk
(I. Manual) 20 Prinzipal 8'
30 II/I
|
Pedal
32 Prinzipal 16'
40 I/P
43 Walze an |
Elektrische Schleifladen. Manuale C-g3, Pedal C-f1. Radialpedal. Alle Register als Druckknöpfe links von den Manualen. Die in der obigen Tabelle jeweils in einer Spalte stehenden Register sind am Spieltisch in einer Reihe nebeneinander angeordnet. 64 Setzerkombinationen in Serien A-H zu je 8 Kombinationen 1-8. Unter den Registern des Pedals Druckknöpfe für den Registranten S, 1-8, 0 sowie darunter < und > (Sequenzer rückwärts und vorwärts). Unter dem I. Manual Druckknöpfe für den Spieler: S, A-H, <, >, 1-8, 0. Über dem Pedal Fußpuffer <, >, Walze Schwelltritt. Links außerdem ein vom Registranten zu bedienender weiterer Schwelltritt. Es handelt sich bei dieser Orgel um ein umgebautes und erweitertes Instrument aus dem Lutherhaus Heidelberg.
Übraum 17 (E.F. Walcker
& Cie, Ludwigsburg, 1963)
| links: I. Manual / Pedal
Gedeckt 8'
II/I, I/P, II/P |
rechts: II. Manual / Pedal
Gemshorn 8'
|
Übraum 18 (Friedrich
Weigle, Echterdingen, 1979, op. 1333)
| I. Manual
Rohrflöte 8'
Schweller
|
II. Manual
Gedackt 8'
(W) = Wechselschleifen
|
Pedal
Pommer 16' |
Übraum 19 (Förster
& Nicolaus, Lich/Hessen, 1993)
| I. Manual
Gedackt 8'
|
II. Manual
Holzflöte 8'
|
Pedal
Bordun 8'
|
Übraum 20 (Karl
Göckel, Malsch/Baden, 1989)
| I. Manual
Rohrflöte 8' |
II. Manual
Gedackt 8' |
Pedal
Subbaß 8' (offen) |
Übraum 24 (Steinmeyer,
Oettingen/Bayern, 1975, op. 2298)
| Pedal
1 Subbaß 16'
|
I. Manual
4 Spitzflöte 8'
II/I |
II. Manual
8 Sing. Gedeckt 8'
|
Übraum 27 (Reinhart
Tzschöckel, Fautspach/Württemberg, 1984)
| Pedal
Untersatz 16'
I/P, II/P |
I. Manual
Gedeckt 8'
|
II. Manual
Pommer 8'
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