Aktuelles

Die Weihnachtsgeschichte

Mittwoch, 20.12.2017

19.30 Uhr, Peterskirche Heidelberg

 

Die Studierenden der Hochschule musizieren Werke von Hugo Distler unter der Leitung von Esther Park, Song-Yi Lee und Lukas Ruckelshausen.

Informationstag für alle Studieninteressierten am 22. November 2017

Die Hochschule für Kirchenmusik lädt interessierte Studienbewerber/innen zu einem Informationstag am Mittwoch, 22. November 2017, um 9.30 Uhr ein. An diesem Tag besteht die Gelegenheit, sich über die Studienbedingungen an unserer Hochschule zu informieren.

Eine kurze Anmeldung zu diesem Informationstag über das Sekretariat ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich.

(Der Informationstag zum Wintersemester 2018/19 findet am 18. April 2018 statt.)

Neues Forschungsprojekt untersucht sozialpolitische und kulturelle Bedeutung der Orgel

Heidelberg/Karlsruhe. Ein umfangreiches Forschungsprojekt zur Geschichte der Orgel ist jetzt an der Hochschule für Kirchenmusik der badischen Landeskirche in Heidelberg gestartet. Ziel der Forschung ist es, die Bedeutung des Orgelklangs „im Wandel der Epochen zwischen Aufklärung und aktuellen geistigen Strömungen fassbar zu machen“, berichtet der Musikwissenschaftler Professor Michael Kaufmann. Das Projekt dauert 1,5 Jahre und wird vollständig von der Volkswagenstiftung finanziert.

"Orgelklang und Orgelspiel faszinieren und verbinden seit jeher Menschen unterschiedlicher ethnischer, politischer, sozialer und religiöser Prägungen", berichtet Kaufmann, der im Evangelischen Oberkirchenrat (Karlsruhe) als Orgelsachverständiger auch für ein Projekt zur Orgelsicherheit zuständig ist. Die Orgel sei eines der ältesten Kulturgüter Europas, erklärt Kaufmann. Das nun angelaufene Projekt fuße auf der These, dass die Orgel in der Kulturgeschichte Europas eine „Metapher für spezifische Erscheinungen, Traditionen und Innovationen“ sei, in denen sich „Geist und Geschichte des Kontinents bis in die Gegenwart spiegeln“, sagt der Musikwissenschaftler und Orgelexperte.

Die Orgel begleite das Leben in der Gemeinschaft an Wochen-, Sonn- und Feiertagen, in Zeiten der Trauer und Freude, bei Gottesdiensten, Familienfeiern, Zeremonien oder Konzerten. „Der Einsatz von Orgeln hat aber eine wesentlich größere Vielfalt als wir sie heute allgemein wahrnehmen“, betont Kaufmann. Die Kinoorgel etwa sei in den 1920er Jahren als Effektinstrument bei Stummfilmen eingesetzt worden und in der DDR sei die Konzertorgel im Herbst 1989 zum Widerstandsinstrument bei den Leipziger Montagsdemonstrationen geworden. Erfunden wurde die Orgel vor mehr als 2.000 Jahren im hellenistischen Ägypten und gelangte über Byzanz ins Frankenreich. Als die Spanier Südamerika eroberten, wurden auch Orgeln dorthin gebracht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Instrumente aus termitenfestem Tropenholz für die Kolonien angefertigt.

„Zwischen den Entwicklungen im Orgelbau und in der Orgelmusik gab es immer auch eine kreative Wechselwirkung“, betont Kaufmann. So beeinflussten Orgelbauer durch ihre Instrumente Komponisten oder andersherum Komponisten mit ihren Werken die Orgelbauer. In Deutschland gibt es laut Kaufmann weltweit die größte Dichte des Orgelbaus und der Orgelmusik: rund 50.000 Orgeln, 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2.800 Mitarbeitern und 180 Lehrlingen. Neben verschiedenen lokal- und regionalspezifischen Orgelbaustilen gebe es eine reichhaltige Bandbreite der Komposition und Aufführungspraxis sowie Möglichkeiten der professionellen Ausbildung für Musiker an Hochschulen und kirchlichen Einrichtungen.

Kaufmann wird die Forschungen zum Phänomen Orgel gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Professorin Uta Hengelhaupt durchführen. Er kann dabei u. a. auf seine Erkenntnisse zurückgreifen, die er für die Thematik im Vorfeld des Antrags der Bundesregierung bei der UNESCO gewonnen hat: „Orgelbau und Orgelmusik“ sind mittlerweile als immaterielles Kulturerbe in der Liste der Bundesrepublik Deutschland eingetragen und als immaterielles Kulturerbe der Menschheit beantragt.

Herbstmond

Mittwoch, 15.11.2017

19.30 Uhr, Stadtkirche Weinheim

 

Die Studierenden der Hochschule musizieren Werke von Johannes Brahms, Fanny Hensel, Helmut Barbe u.a. unter der Leitung von Clara Hahn, Michelle Wong und Jens Hoffmann.

 

HfK-Studentin über Studium und Glaube

HfK-Studentin Carla Braun berichtet in der YouTube-Serie "Faithbook" der Evangelischen Landeskirche in Baden von ihrem persönlichen Weg zum Kirchenmusikstudium und dem Glauben.

Spanische Orgelmusik des "Siglo de Oro"

Samstag, 9. September 2017

18.15 Uhr, Heiliggeistkirche Heidelberg

 

Am 9. September findet in der Heidelberger Heiliggeistkirche eine Stunde der Kirchenmusik mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Ende September bevorstehenden Orgelexkursion nach Spanien (Sevilla, Marchena, Granada) statt. Studierende und Lehrende musizieren Werke des spanischen Barock.

Ferienprogramm der HfK

Die Hochschule für Kirchenmusik bietet in den Sommerferien zwei interessante Programmpunkte für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren an.

 

Anmeldung unter: cornelia.winter@ekiba.de

 

Johann Sebastian Bach - Duette und Arien

Sonntag, 23. Juli 2017

19.00 Uhr, Hochschule für Kirchenmusik

 

Abschlusskonzert des Seminars für Lied- und Oratoriengestaltung

 

Es musizieren Studierende der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg.

 

Leitung: Sebastian Hübner und Kyeyoung Lim

 

Eintritt frei!

Loben & Klagen - Psalmvertonungen

Mittwoch, 19. Juli 2017

19.00 Uhr, Johanniskirche Mannheim

 

Die Studierenden der Hochschule musizieren Werke von Claudio Monteverdi, Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz und Rolf Schweizer unter der Leitung von Carla Braun, Esther Park und Markus Piringer.

 

Karten können zu je 8,- € (ermäßigt 5,- €) an der Abendkasse erworben werden.

SPIRITUS MUSICAE - Summer School 2017

 

Das ausführliche Programm der Summer School 2016 mit allen Veranstaltungsorten und Zeiten finden Sie unter

https://www.uni-heidelberg.de/termine/spiritus_musicae_2017.html

 

Vom 25. bis 30.06.2017 findet die 6. Heidelberger Summer School zu Musik und Religion statt. Die Veranstaltung wird von der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik in Zusammenarbeit mit der theologischen Fakultät sowie dem musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg durchgeführt und steht in diesem Jahr unter dem Thema "Kriege beenden".

 

Die Eröffnung der Veranstaltung bildet am Sonntag um 10.00 Uhr der Universitätsgottesdienst in der Peterskirche.

 

Um 20 Uhr schließt sich ein Konzert mit klangprächtigen Chorwerken an, welche den Spannungsbogen des Themas markieren.

 

Von Montag bis Donnerstag finden, jeweils um 20 Uhr in der Hochschule für Kirchenmusik, musikwissenschaftliche, theologische und gesellschafts- politische Vorträge statt.

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildet dann am Freitag das Konzert »Kammeroratorium 1648« von Helmut Barbe in der Heiliggeistkirche.

 

Die anschließende Podiumsdiskussion mit prominenten Teilnehmern rundet den Abend ab.

Frieden

Mittwoch, 24. Mai 2017

19.30 Uhr, Peterskirche Heidelberg

 

Die Studierenden der Hochschule musizieren Werke von Bach, Sweelinck, Pepping, Hessenberg u.a. unter der Leitung von Salome Hölzle, Joanna Lenk und Birgit Koerting.

 

Der Eintritt ist frei!

Spenden gehen zugunsten eines Friedensprojektes in Kenia.